Erasmus+ in Island 2026

Projekt „Hidden Champions“

Im Rahmen eines besonderen Erasmus+ Projektes hatten wir die Möglichkeit, eine Schule in Island zu besuchen. Für diese Reise wurden acht Schülerinnen und Schüler aus der HBFW24 ausgewählt – Alena, Aleyna, Berdan, Sinan, Ghazal, Lukas, Yanik und Kiara. Ausschlaggebend für die Auswahl waren sowohl gutes Sozialverhalten als auch überzeugende schulische Leistungen. Ziel des Austauschs war es, ein Projekt zusammen mit isländischen Schülern zu erarbeiten, darüber hinaus das isländische Schulsystem kennenzulernen, internationale Kontakte zu knüpfen und unsere Schule sowie unsere Region im Ausland zu repräsentieren.

  

Wir wurden herzlich an der Menntaskólinn við Sund in Reykjavík empfangen. Zu Beginn erhielten wir von einer Lehrerin eine ausführliche Einführung in das isländische Schulsystem. Dabei wurden uns Aufbau, Besonderheiten und Unterschiede im Vergleich zum deutschen Schulalltag erklärt. Anschließend folgte eine Schulführung, die von isländischen Schülerinnen und Schülern übernommen wurde. Dadurch bekamen wir einen authentischen Einblick in den Schulalltag und konnten direkt erste Kontakte knüpfen. Nach dem Schulbesuch fuhren wir weiter zum Perlan-Museum in Reykjavík. Dort lernten wir viel über Island, unter anderem durch einen simulierten Vulkanausbruch, Informationen zur Entstehung der Polarlichter, Einblicke ins Weltall sowie Wissenswertes über die isländische Geschichte und Natur.

  

Auch der folgende Tag stand ganz im Zeichen der Schule. In einem Speed-Dating-Format im Deutschunterricht tauschten wir uns mit isländischen Schülerinnen und Schülern aus und unterstützten die Isländer beim Deutschlernen. Anschließend begannen wir in Kleingruppen gemeinsam an unserem Projekt „Hidden Champions“ in Rheinhessen zu arbeiten. Dabei konnten wir unser Englisch verbessern und neue Menschen kennenlernen. Dieser direkte Austausch ermöglichte uns einen Einblick in die Kultur und den Schulalltag der Jugendlichen in Island. Nach dem Unterricht erkundeten wir die Stadt Reykjavík und sammelten weitere Eindrücke vom Leben vor Ort gemeinsam mit einigen isländischen Schülern.

    

Das Wochenende nutzten wir, um die Region um Reykjavik kennenzulernen. Bei einer Wanderung durch die beeindruckende Landschaft sahen wir erstmals geothermische Quellen und erlebten die einzigartige Natur Islands hautnah. Einige von uns nutzten die Gelegenheit, am Ende der Wanderung in einer warmen Quelle zu baden, was diesen Tag zu einem ganz besonderen Erlebnis machte. Der Sonntag stand im Zeichen der bekannten Golden-Circle-Tour. Dabei besichtigten wir Þingvellir, wo das älteste Parlament der Welt im Jahre 930 gegründet wurde, den großen Geysir und weitere berühmte Naturattraktionen. An den einzelnen Stationen hielten wir kurze Vorträge, sodass wir die Sehenswürdigkeiten nicht nur bestaunten, sondern unser Wissen auch direkt vor Ort vertieften.

Ab Montag war wieder Schule angesagt und wir arbeiteten intensiv an unseren Präsentationen. Währenddessen nutzten unsere Lehrerinnen die Zeit, um intensive Gespräche mit der Schulleitung und der Erasmuskoordinatorin zu führen. An unserem letzten Schultag vor Ort stellten wir unsere Präsentationen in zwei unterschiedlichen Klassen vor. Dabei konnten wir unsere Präsentationsfähigkeiten stärken und gleichzeitig unsere Heimatregion präsentieren, was zu vielen interessanten Gesprächen und neuen Kontakten führte.

Ein großes Dankeschön gilt der isländischen Schule mit deren Lehrkräften und den Schülerinnen und Schülern, die uns mit offenen Armen empfangen und diese Reise möglich gemacht hatten. Außerdem auch unseren Lehrerinnen Frau Renker und Frau Miehe, die diesen Austausch organisierten und begleiteten. Es machte mit ihnen viel Spaß und alles war top organisiert. Vielen Dank dafür.

Lukas & Alena

Tags: Europa, Erasmus, Projekte